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Wurfmaterial als adventliche Spende

Am Dienstag, den 08.12.2020, war es endlich soweit. Nach mehreren Monaten Kelleraufenthalt durfte das Wurfmaterial, welches für den Tanzgardenwagen der KG Rot-Weiß Bad Driburg e.V. bestimmt war, endlich ins Auto, um andernorts zum Einsatz zu kommen.

Bei der Suche nach einem freudigen Abnehmer, wurden wir mit unserer Spendenanfrage in Bethel, Bielefeld, mit offenen Armen empfangen. Zunächst musste unser Wurfmaterial im Frühjahr wieder vom bereits bestückten Wagen genommen und eingelagert werden. Der Karnevalsumzug – wer sich nicht mehr daran erinnert – musste auf Grund einer Sturmwarnung abgesagt werden. Der „Nachholzug“ wurde dann von Corona überrannt und zunichtegemacht. Verderben sollte das leckere Süße natürlich nicht, so waren wir natürlich froh, als es hieß „wir nehmen es gern und verteilen es weiter“.

Nachdem ein erster anvisierter Termin, ebenfalls wegen der Coronapandemie, abgesagt werden musste, klappte es dann schließlich – passend zur Adventszeit.

So fuhren wir nach Bethel und übergaben dort die bunt gemischten Kisten. Wir wurden herzlich – natürlich unter den angeordneten Hygienemaßnahmen – empfangen und konnten 2 von 3 Einrichtungen selbst in Augenschein nehmen und dort unser Wurfmaterial abgeben. Die dritte fuhren wir nicht mehr an, übergaben die hierfür bestimmten Kisten jedoch in vertrauensvolle Hände.

Die drei Einrichtungen, denen unsere Spende zu Gute kommt sind: das Mara-Krankenhaus, hier werden Kinder und Jugendliche mit Epilepsie behandelt; das Haus Bersaba, in dem junge Erwachsene wohnen – dieses war zum Zeitpunkt der Spendenübergabe wegen Coronabefalls geschlossen – und einige Einrichtungen der Jugendhilfe in Bielefeld-Eckardtsheim.

 „Anderen ein Sonnenschein sein, das ist in dunklen Tagen eine doppelt wichtige Aufgabe.“ Dieses Zitat von Friedrich von Bodelschwingh, Gründer Bethels, könnte passender nicht sein, um diesen Vormittag zu beschreiben. Danke an die Organisation durch Diakon Jens Rosenfeld und seine Fotografentätigkeit. Unser Wurfmaterial ist diesmal zwar nur über 1,5m geworfen worden, aber sicherlich mit dem gleichen Enthusiasmus angenommen und verzehrt worden.

Bilder: Diakon Jens Rosenfeld

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